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AKTUELLE AUSGABE AB DIENSTAG 6. DEZEMBER ERHÄLTLICH!

Die Fallen der Reform
Fertig ist sie, die Ligareform! Zehn bis 15 Prozent mehr Einnahmen soll das neue Playoff-System den Klubs bringen. Aber die Reform hat auch ihre Fallen – und eine unbefriedigende Lösung für die 2. Liga.

TOTO Gewinner brachten Glück
Vier Tage lang besuchten die Gewinner des TOTO Trainertipp Gewinnspiels der Sportzeitung die Hansestadt Hamburg. Mit von der Partie war U21-Teamchef Werner Gregoritsch. Gemeinsam drückten sie dessen Sohn Michael Gregoritsch im Nord-Derby zwischen dem HSV und Werder Bremen die Daumen. Mit Erfolg. Der Junior erzielte seine ersten beiden Saisontore!

Abgang des Champions
Wie sein Vater vor drei Jahrzehnten sicherte sich Nico Rosberg 2016 den Formel-1-Weltmeistertitel, schockte dann aber alle mit seinem sofortigen Rücktritt.



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Neun Punkte Polster

Fast hätte Mattersburg die Rote Laterne abgegeben und auch Ried in den Abstiegskampf gerissen. Doch statt 1:0 für die Burgenländer hieß es am Ende 2:1 für die Innivertler, die jetzt einmal durchatmen können.

„Wenn wir heute verloren hätten, dann wäre alles schlecht“, weiß Ried-Trainer Christian Benbennek, wie knapp Sieg und Niederlage, Zufriedenheit und Unzufriedenheit beieinander liegen. „Aber jetzt haben wir 20 Punkte und sind damit absolut im Soll.“
Beim 2:1-Sieg gegen Mattersburg waren es zehn Minuten, die den Unterschied gemacht haben. Durch ein frühes Tor von Patrick Bürger lagen die Rieder 0:1 im Rückstand, ehe Sven Sprangler in der 78. Minute mit Gelb-Rot vom Platz flog. Das war der Knackpunkt. Zwei Minuten später riss Patrick Möschl das Ruder mit einem Zaubertor herum. Weitere acht Minuten danach sorgte Thomas Reifeltshammer noch für den Siegestreffer, der den Innviertlern einen Neun-Punktepolster auf das Schlusslicht sicherte. Bei einer Niederlage wären es nur noch drei Punkte gewesen – und die Wikinger, bei denen vor der Partie sogar die Kabine ausgeräuchert worden war,  um positive Energie zu verbreiten, wären voll in den Abstiegskampf gerutscht. „Wenn man von den letzten sieben Spielen sechs verliert und beim einzigen Sieg (2:1 zu Hause gegen die Admira, Anm. d. Red.) auch noch die schlechtere Mannschaft ist, ist es normal, dass man unsicher wird“, erklärte Benbennek, warum es so lange gedauert hat, bis seine Spieler die Krise abschütteln konnten. „So ein Tor am Schluss kann dann die Wende bringen“, freute sich Siegestorschütze Reifeltshammer über sein drittes Saisontor. „Aber das 1:1 war genauso wichtig, da sind wir wieder zurückgekommen.“
Dass der Treffer des Innenverteidigers zum Sieg reichte, hatten die Rieder aber auch ihrem Goalie Thomas Gebauer zu verdanken, der kurz nach dem 1:1 einen „Unhaltbaren“ von Florian Templ aus der Ecke fischte. „Ich weiß nicht, wie das gegangen ist“, hielt sich der 34-Jährige sein Gesicht. Die Hände hatte er nicht mehr rechtzeitig in die Höhe gebracht…
Für die Mattersburger war es eine vergebene Chance, erstmals nach zehn Runden wieder die Rote Laterne abzugeben. Aber wer in der Schlussviertelstunde 16 Gegentreffer kassiert, darf sich nicht wundern, wenn er am Ende mit leeren Händen dasteht. „Man hat fast das Gefühl, dass Mattersburg Angst vor dem Siegen hat“, fasste Sky-Experte Heribert Weber seine Eindrücke zusammen. „Das passiert uns viel zu oft“, gestand auch SVM-Trainer Ivica Vastic. „Aber wir haben auch spielerisch nicht überzeugt. Eine Passquote von 65 Prozent ist zu wenig, wenn du etwas mitnehmen willst.“ Nächste Chance am Samstag gegen die Admira.




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