Sportzeitung – im Fußball die Nr. 1 - jeden Dienstag neu!


 

AKTUELLE AUSGABE AB DIENSTAG 27. SEPTEMBER ERHÄLTLICH!

Schalke im Nacken
Europacup-Legende Edi Glieder im Interview: „Mit Mut ist vieles möglich!“

TOTO Trainer-Tipp Gewinnspiel
5x2 Hamburg-Reisen zum Spiel HSV gegen Werder Bremen und viele weitere attraktive Gewinne warten auf Sie. In der TOTO Runde 39B geht‘s los!

Alles auf null
Nico Rosberg hat mit seinem Sieg in Singapur die WM-Führung wieder zurückerobert, allerdings beträgt sein Vorsprung vor dem GP von Malaysia gerademal acht Punkte.



Sportwetten im Fußball? Erst in die Sportzeitung schauen!


Ein Wengerl geht noch

Nur Dänemark und Kroatien haben bisher mehr Punkte geholt als Österreichs EC-Klubs. Nach den Siegen von Austria und Rapid ist Platz 15 wieder möglich.

 „Ready Or Not“ – die Fugees hatten gerade die Nummer 1 der englischen Charts erklommen, als „Arsène Who?“ (Schlagzeile im Evening Standard) am 22. September 1996, von Gamba Osaka kommend, als neuer Arsenal-Manager vorgestellt wurde.
Die Premier League, erst in ihrer vierten Saison,  hatte zwar bereits 250 Legionäre (41,7 Prozent; heute sind es 350 und 67,8%) angezogen, die Klubs waren aber noch ebenso fest in in englischer Hand (heute gehören 15 der 20 Klubs ausländischen Investoren) wie die Managerposten.
Erst sechs Jahre zuvor hatte Aston Villa mit dem Slowaken Jozef Venglos den allerersten Nicht-Briten (und -Iren) auf die Trainerbank der englischen Top-Liga gesetzt, als Arsène Wenger kam, war Chelsea-Manager Ruud Gullit der einzige ausländische Trainer der Liga. Nicht zuletzt dank der Erfolge des französischen Professors hat sich das rasch geändert. In der vergangenen Saison gab es bei den Klubs in den Top 8 keinen einzigen englischen Manager mehr. Von den 20 Klubs der Saison 1996/97 sind heute neun nicht mehr in der Premier League, zwei davon sind mittlerweile gar in der League One zuhause. Von Wengers ersten 19 Manager-Kollegen ist kein einziger mehr als Klub-Trainer beschäftigt, ja mit Irlands Teamchef Martin O‘Neill gibt es neben dem Jubilar überhaupt nur noch einen, der noch immer im Trainergeschäft tätig ist.
Während Wenger seit 20 Jahren den Arsenal-Job macht, haben die anderen 19 Klubs in dieser Zeit 220 Manager (die interimistischen nicht mitgerechnet) verbraucht. Im Schnitt also mehr als elf. Bei Sunderland und Nottingham Forest waren es sogar 17!
So oft Wenger in den letzten Jahren von den Fans schon angezählt wurde, mit dem 3:0 gegen Chelsea am Samstag hat er gezeigt, dass er mit Arsenal noch lange nicht fertig ist.




zurück »